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Modulbeschreibung
Modul:Interdisziplinäre und sozialwissenschaftliche Reflexion der Technikgestaltung

Interdisciplinary and societal reflexion on the process of shaping technology

Belegnummer:42.4802
Sprache:deutsch
Zuordnung:Dualer Master 2013 - 2. Semester
Lehrform:S = Seminar
SWS:2
CP:5
Prüfung:benoteter Vortrag und benotete Hausarbeit; die beiden Teilleistungen gehen im Verhältnis 30% (Präsentation) und 70% (Hausarbeit) in die Gesamtbewertung ein
Anmeldung zur Prüfung:implizit durch die Belegung
Häufigkeit des Angebots:jedes Semester (zuletzt im WS 2019/2020)
Erforderliche Vorkenntnisse:Grundlegende Kompetenzen zur Bearbeitung reflexiver Fragestellungen, die in sozialwissenschaftlichen Modulen des Bachelor- oder Masterstudiums erworben werden können.
Lernziele:Allgemeine Berufs- und Gesellschaftskompetenzen: Die Studierenden sollen exemplarisch anhand Ihres Praxisprojekts lernen, Technik als Teil des Sozialen, Humanen und Gesellschaftlichen zu verstehen. Insbesondere sollen sie die sozialen, ökonomischen und institutionellen Aspekte der Bedingungen, Wirkungen und Folgen der Technikentwicklung antizipieren, analysieren und bewerten, um zu einer adäquaten Technikbewertung und Technikgestaltung beizutragen.
Lehrinhalte:Ausgehend von dem Praxisprojekt werden sowohl die disziplinär-informatischen wie die interdisziplinär-gesellschaftlichen Dimensionen von Technik reflektiert und aufeinander bezogen. Systematisch werden die Dimensionen des informatischen Handelns im Praxisprojekt herausgearbeitet und sodann von diesem abstrahiert, um ein allgemeines, reflektiertes und reflexives Verständnis von Technik in der Gesellschaft zu erlangen: ethische, ökonomische, soziale, humane, politische sowie interkulturelle Dimensionen. Die Lehrinhalte orientieren sich an der Wissenschafts- und Technik-Soziologie, -Philosophie und -Ethik und der Science, Technology and Society Studies (STS), unter Einschluss der Technikfolgenabschätzung, der Risikoforschung und -management, der Innovations-, Entscheidungs- und Komplexitätstheorien, des System Dynamics und des Komplexitätsmanagements.
Literatur:
  • Grunwald, A.: (2010): Technikfolgenabschätzung; Berlin
  • Beecroft, R., Schmidt, J.C. (2011): Die Die Szenariomethode in der Technikfolgenabschätzung. Eine didaktische Rekonstruktion für die Interdisziplinäre Technikbildung (mit Beecroft, R.); In: Dusseldorp, M., Beecroft, R. (Hg.): Technikfolgen abschätzen lehren. Bildungspotenziale transdisziplinärer Methoden; Wiesbaden, 2012, 157-176.
  • Liebert, W., Schmidt, J.C. (2012): Zukunftswissen und Technikfolgenabschätzung. Die Rolle von Szenariomethoden zu einer frühzeitigen Technikgestaltung; In: Decker, M., Grunwald, A., Knapp M. (Hg.): Der Systemblick auf Innovation. Technikfolgenabschätzung in der Technikgestaltung; Berlin, 2012, S. 44-61.
  • Schmidt, J.C. (2012) Wissenschaft- und Technikethik in einer globalen Welt. Hans Jonas‘ Prinzip Verantwortung im Spiegel der Globalisierung; In: Wischke, M. (Hg.): Freiheit ohne Recht? Zur Metamorphose von Politik und Recht; Frankfurt, 2012, 51-86.
  • Lenk, H.; Ropohl G. (Hg.): (1993) Technik und Ethik, Stuttgart;
  • Hubig, C. (1993), Technik- und Wissenschaftsethik, Berlin;
  • Wilhelm, R.: (1994) Stand und Perspektiven informatischer Berufsethik. Berlin
  • Weyer, J. et al. (1997): Technik, die Gesellschaft macht; Berlin
  • Stamatellos, G.: (2007) Computer Ethics. A global perspective, Sudbury.
Arbeitsformen / Hilfsmittel:Seminar- und Gruppenarbeitsform sowie individuelle Betreuung und Begleitung der Studierenden - von Themenfindung, Vortrag und Erstellung der Hausarbeit.
Modulverantwortung:Studiengangskoordinator Studiengang Masterstudiengang Informatik, Variante Dualer Master
Freigabe ab:WS 2013/2014
Angebot im WS 19/20:Schmidt
Schmidt

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