Hochschule Darmstadt - Fb Informatik

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Modulbeschreibung
Modul:Biometrische Systeme

Biometric Systems

Belegnummern:41.5030 [PVL 41.5031; Modul 41.50300]
Sprache:deutsch
Zuordnung:Dualer Master 2013 - Katalog AS: Anwendungs- und systemorientierte Module
Dualer Master 2013 - Vertiefung IS: IT-Sicherheit
Master 2013 - Katalog AS: Anwendungs- und systemorientierte Module
Master 2013 - Vertiefung IS: IT-Sicherheit
MN Data Science 2016 - Katalog DS-I: Data Science - Informatik
Lehrform:V+S = Vorlesung+Seminar
SWS:2+2
CP:6
Prüfung:Klausur
Anmeldung zur Prüfung:explizit und unabhängig von der Belegung
PVL (z.B. Praktikum):benotet (benotet (Die PVL wird durch Erstellung eines Term-Papers (benotete Ausarbeitung) erbracht, das über die im Seminar erarbeitete Thematik berichtet.))
Anteil PVL:70%
Häufigkeit des Angebots:inaktiv
Lernziele:Die Studierenden sollen:
  • das Verständnis für die Prinzipien und Verfahren in der Biometrie entwickeln.
  • die wichtigsten biometrischen Verfahren kennenlernen.
  • für einen vorgegeben Anwendungsbereich geeignete Verfahren auswählen können.
  • komplexe Beziehungen zwischen Verfahren und Umgebungseinflüssen (z.B. Beleuchtungssituationen, Posenvariation etc.) herstellen und deren Auswirkung auf die Erkennungsleistung von Systemen bewerten können.
  • die Sicherheitseigenschaften eines biometrischen Systems bewerten können.
  • eine ausgewogene Balance zwischen Technologie und Grundprinzipien des Datenschutz entwickeln.
Lehrinhalte:Die Authentisierung von Individuen durch Vermessung körpereigener biometrischer Charakteristika wie Gesicht, Iris oder den Fingern ist eine effiziente und komfortable Alternative zu wissensbasierten Methoden (Passwörter) oder besitzbasierten Methoden (Schlüssel, Token, etc.). Biometrische Verfahren ermöglichen die Feststellung der Identität in der logischen oder physikalischen Zugangskontrolle.

Vorlesung:
Die Vorlesung behandelt die Mechanismen der wichtigsten biometrischen Verfahren, die heute in kommerziellen Systemen zum Einsatz kommen (Fingerbilderkennug, Gesichtserkennung, Iriserkennung). Es werden die Methoden der Sensorik, Signalverarbeitung, Merkmalsextraktion und Klassifikation eingeführt. Darüber hinaus werden Bewertungskriterien zur Auswahl von biometrischen Systemen diskutiert. Hierzu zählen die Erkennungsleistung sowie Sicherheitseigenschaften von Systemen. Ferner werden die Grundzüge der im Kontext von biometrischen Systemen relevanten Datenschutzprinzipien vermittelt.

Seminar:
Im begleitenden Seminar werden die Inhalte der Vorlesung durch Seminararbeiten ergänzt. Dabei werden u.a. aktuelle Einsatz-Szenarien von biometrischen Systemen analysiert. Ferner werden Fragen der Interoperabilität und Standardisierung untersucht. Das Seminar wird ferner aktuelle Forschungsthemen auf dem Gebiet der Biometrie behandeln.
Literatur:
  • S. Li , A.K. Jain, Handbook of Face Recognition, Springer, (2011)
  • D. Maltoni, D. Maio, A. K. Jain, S. Prabhakar, Handbook of Fingerprint Recognition, Springer, (2009).
  • J. Wayman, A. Jain, D. Maltoni, D. Maio, Biometric Systems, Springer, (2005).
Arbeitsformen / Hilfsmittel:Folien und Tafel werden in der LV genutzt. Hinzu kommen einzelne Kurzvideos. Die Studierenden erhalten eine elektronische Kopie der Folien sowie ausgewählte ergänzende Artikel zu den Themen.
Modulverantwortung:Christoph Busch
Freigabe ab:SS 2018
Fachliche Kompetenzen:
  • Formale, algorithmische, mathematische Kompetenzen: mittel
  • Analyse-, Design- und Realisierungskompetenzen: hoch
  • Technologische Kompetenzen: mittel
  • Befähigung zum Wissenschaftlichen Arbeiten: hoch
Überfachliche Kompetenzen:
  • Fachübergreifende Sachkompetenzen: Technische und naturwissenschaftliche Grundkompetenz, Juristische Grundkompetenz
  • Sozial- und Selbstkompetenzen: Teamfähigkeit, Analysekompetenz, Urteilskompetenz, Kompetenz zum Wissenserwerb, Präsentations-, Dokumentations-, Lehr- und Beratungskompetenz, Sprachkompetenz

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